Matchball für den FC Sandersdorf

Riedenburg (DK) Im Fokus des Interesses stehen am drittletzten Spieltag der Kreisklasse 1 Donau/Isar zwei Fragen: Kann der FC Sandersdorf die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen? Und: Kann der TSV Altmannstein mit einem Sieg in Buxheim den letzten Schritt zum Klassenerhalt machen?


Bild: Noch lange nach dem Schlusspfiff standen am Sonntag die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft des FC Sandersdorf auf dem Platz im Felsenstadion zusammen – bei allen waren die Blicke schon auf die morgigen Partien gerichtet, wo beide FC-Mannschaften im Siegfalle bereits den Aufstieg sichern können. – Foto: Binder

(bid) TSV Gaimersheim – Sandersdorf (Sonntag, 15 Uhr): Die FCS-Karawane zieht weiter nach Gaimersheim. Denn die Fans des FC Sandersdorf wollen am Sonntag das Spiel beim TSV Gaimersheim zu einer Heimpartie machen – und wenn möglich nach 90 Minuten vorzeitig die Meisterschaft bejubeln. Nach den Serien der vergangenen Wochen – Punkten der Mele-Schützlinge standen oftmals Patzer der Konkurrenz gegenüber – liegt der FC Sandersdorf drei Spieltage vor Schluss sieben Zähler vor Etting und acht vor Arnsberg.

Mit zahlreichen Autos und einem großen Bus für alle interessierten Schlachtenbummler, der um 12.30 Uhr am Vereinslokal Schlossgaststätte abfährt – eine heutige Anmeldung ist unbedingt erforderlich bei Andreas Winkler, Telefon (01 73) 7 72 35 35 – werden sich wohl 150 bis 200 Fans auf den Weg zum Spiel nach Gaimersheim machen, um ab 15 Uhr nicht nur die Erste zu unterstützen, sondern zuvor auch schon die zweite Mannschaft.

„Jetzt haben wir drei Matchbälle, mehr kann man nicht haben“, so Sandersdorfs Spielertrainer Giovanni Mele, der derzeit auch mit der Leistung aller Akteure mehr als zufrieden ist: „Die Spieler wissen, um was es geht und sehen die große Chance zum Aufstieg. Was die Mannschaft gegen Buxheim zu Hause 60 Minuten lang bot, war vom Feinsten.“

Auf was es die Sandersdorfer nicht ankommen lassen wollen: dass es beim letzten Saisonspiel in Arnsberg noch um den Titel geht: „Nach Möglichkeit wollen wir schon den ersten Matchball nutzen, ein Sieg reicht uns ja zum Titel.“ Leicht wird es aber morgen in Gaimersheim nicht: „Die Gaimersheimer sind durch den Sieg in Kösching euphorisch; sie haben den Abstiegs-Relegationsplatz verlassen und werden uns alles abverlangen“, fordert Mele seine Schützlinge nochmals zu voller Konzentration auf. Dass dies der Fall sein dürfte, zeigte sich schon am Vorsonntag: Noch lange nach Spielschluss standen die Spieler der Ersten und der Reserve auf dem Platz – überschäumender Jubel war nicht zu sehen, denn in den meisten Gesprächen ging der Blick schon um acht Tage voraus in Richtung Gaimersheim.

In der Vorrunde haben die Gaimersheimer den Sandersdorfern schon mal ein Bein stellen können, denn sie holten im Felsenstadion ein torloses Remis, was den FCS nach schwacher Vorstellung damals die Tabellenführung kostete.

(wjg) SV Buxheim – TSV Altmannstein (Sonntag, 15 Uhr): Kann der TSV Altmannstein in Sachen Klassenerhalt bereits am Sonntag in Buxheim alles klar machen? Mit einem Sieg der Schambachtaler und einer gleichzeitigen Niederlage des TSV Kösching gegen Arnsberg wäre dies der Fall. Und sollte die Mannschaft von Trainer Dagobert Rabensteiner an die Leistung vom 6:0-Sieg gegen Gelbelsee anknüpfen können, haben sie sicher auch in Buxheim gute Chancen.

Der TSV-Trainer hofft, in Buxheim mit der gleichen Elf antreten zu können, die am Vorsonntag überzeugte. „Wir haben uns im Defensivverhalten deutlich verbessert, daran hat sicherlich auch unser neuer Torwart Armin Schmid großen Anteil. Und in der Offensive haben wir genügend Potenzial, um in jedem Spiel zu treffen. Was uns fehlt, ist Erfahrung und Konstanz und natürlich brauchen wir etwas mehr Tiefe im Kader“, so Rabensteiner.

Sollte es mit der Rettung für die Altmannsteiner an diesem m Sonntag noch nicht klappen, so hat man in den verbleibenden Partien gegen Gaimersheim und Kösching noch die Möglichkeit, die entscheidenden Punkte für den Verbleib in der Kreisklasse zu sammeln. Die Relegation wollen die Schambachtaler unter allen Umständen vermeiden.

Donaukurier

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